Stell dir das Profil wie einen kleinen U-förmigen Kanal vor, dessen Stege das Glas sicher halten. Innen sorgt eine leichte Lippe für Führung, außen bleibt eine schmale Sichtkante. Dieses Prinzip ermöglicht präzise Fugen, klare Linien und austauschbare Elemente ohne aufwendige thermische Prozesse.
Eckverbinder fixieren die Profile im rechten Winkel, verteilen Kräfte und verhindern, dass sich die Konstruktion unter Last verdreht. Mit passendem Material und strammer Passung entstehen saubere, fast unsichtbare Knoten. So bleibt der Fokus auf Farbe und Licht, nicht auf der Verbindungstechnik.
Profil und Glas müssen harmonieren: Stärke, Toleranzen und Kantenqualität bestimmen die Passung. Ein zu strammes Bett erhöht Bruchgefahr, zu viel Spiel schwächt Stabilität. Kenne Herstellerangaben, miss mehrmals, und plane prüfbare Musterstücke, bevor du das große Projekt endgültig zusammenfügst.
Klemmen, die rutschen, oder Profile, die klemmen, stören den Fluss. Suche die Ursache: Grat, Winkelversatz oder falsche Glasstärke. Entferne Störungen, entgrate behutsam, und kontrolliere anschließend mit trockener Passprobe, bevor du wieder Kleber oder dauerhafte Fixierung einsetzt.
Wenn Flächen sich wölben, wirkt Spannung. Prüfe, ob Fugen zu eng sind, Profile verwunden oder Temperaturunterschiede stark sind. Entlaste Zonen durch minimalen Spielraum, ersetze zu stramme Stücke, und achte auf gleichmäßige Lagerung, damit das Bild plan und ruhig bleibt.
Staub, Flussmittelreste und Fingerabdrücke mindern Glanz. Nutze glasverträgliche Reiniger, weiche Tücher und vermeide scharfe Kanten an Profilen. Wer einen Patinaeffekt wünscht, testet zuerst an Probestücken. Ein dünner Schutzfilm erhält den Schimmer und erleichtert spätere, schonende Reinigungsroutinen.
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